Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Die Entstehung der Vulkane

Vulkane entstehen dort, wo Magma durch das Gewicht der Erdkruste in die Atmosphäre gedrückt wird.

Am Anfang, wo es den Vulkan noch nicht gab, sind zwei Kontinentalplatten aufeinander gedriftet. Meistens sind es eine Ozeanische Platte und eine Kontinentale Platte, die zusammen konvergieren, was meistens dazu führt, dass ein Erdbeben entsteht und sich Risse in der Erdkruste bilden. Das Magma, wo ohnehin schon sehr viel Druck drauf ist, findet so seinen Weg an die Oberfläche, doch erst sammelt es sich in so genannten Magmakammern. Da die ganze Zeit Magma von Unten nach Oben strömt, entsteht sehr viel Druck in der Kammer, die sich nur ein paar Kilometer unter der Erdoberfläche befindet und da kommt noch dazu, dass das Magma sehr viele Gase ausstößt, was dazu führt, dass sich noch mehr Druck bildet.

Wenn sich soviel Druck gebildet hat, dann presst der Druck mit sehr viel Kraft das Magma an die Oberflächen, wo es dann mit einer starken Explosion aus dem Boden kommt. Ein Vulkan entsteht dann relativ simpel.

 Das Magma, was an die Oberfläche der Erde gelangt, wird dann mit der Zeit fest und bildet zusammen mit den Gesteinsbrocken, die ebenfalls an die Oberfläche kommen, einen Hügel aus Stein und getrockneter Lava. Da mit der zeit immer mehr Magma mit einem Ausbruch an die Erdoberfläche kommt, entsteht dann nach ein paar tausend Jahren ein Vulkan.

 

Unterwasser Vulkanismus

Unterwasservulkane auch Submarine Vulkane genannt, sind die am häufigsten vorkommenden Vulkane der Erde. Sie sind für ca. 75% des jährlichen Magma Ausstoßes auf der Erde verantwortlich. Ein Submariner Vulkan besteht aus einer Spalte im Meeresboden durch den das Magma an die Oberfläche gelangt. Die die meisten dieser Vulkane befinden sich tief unter der Meeresoberfläche, andere sind näher an der Meeresoberfläche und gefährden so Städte und Dörfer im näherem Umkreis. Ein Unterwasservulkan ist im Grunde dasselbe wie ein Vulkan auf dem Land nur, dass sich hier alles meist mehrere Kilometer unter dem Wasser befindet. Das Magma bildet sich zwischen der Erdkruste und dem Erdmantel. Durch die Bewegung der Kontinentalplatten ist die Erdkruste an manchen Stellen besonders dünn und kann der Druck des Magmas nicht mehr standhalten. Submarine Vulkane sind am wenigsten erforschten Vulkane der Erde, da die Forschung sehr teuer und aufwändig ist. Das liegt unteranderem daran, dass sie nicht einfach zu entdecken sind, weil sie sich meist tief unter der Wasseroberfläche befinden.
Submarine Vulkane können Inseln entstehen lassen. Im Dezember 2014 explodierte im südpazifischen Königreich Tonga ein Unterwasservulkan und stieß eine riesige Wolke aus Dampf, Asche und Gestein in die Luft. Die Asche Wolken stiegen 9 Kilometer hoch. Im Januar 2015 verzog sich die Asche und man entdeckte über Satelliten Bilder eine neugeborene Insel mit einem 120 Meter hohem Berg zwischen zwei alten Inseln. Es gibt drei verschiedene Arten von Submarinen Vulkanen:
1. Seamount: Der am häufigsten vorkommende Vulkan mit allein über einer Million Vorkommen im Pazifik
2. Guyot: Den man an der kegelförmigen Art erkennt
3. Ozeaninseln: Große Vulkane, die Inseln bilden, wenn sie explodieren

 

 

Vulkanausbruch (Eruption)

Bei einem Vulkanausbruch werden Gase, Gesteine, Asche und Lava mit hohem druck aus einem Vulkan Katapultiert. Das passiert, weil die obere Schicht der Erde (Lithosphäre) auf die drunterliegende Magma Schicht drückt. Das Magma probiert nun dem Druck zu endweichen und gelangt durch risse in der Erdkruste nach oben. Dort wo die Lava aus der Erde kommt bilden sich Vulkane, in den Vulkanen sammelt sich nun, in so genanten Magmakammern, weiter Magma an. Außerdem Endstehen Gase, die den Duck weiter ansteigen lassen, bis es dann zur Eruption kommt. Nach einem Vulkanausbruch wird der Krater wieder mit zurückfallenden Gesteinsklumpen verschlossen. Vulkanausbrüche können schlimmere und weniger schlimme folgen nach sich ziehen. Als schlimme folge währe hier z.B. der Vesuv zu erwähnen, der im Jahr 79 n. Chr. Ausbrach und dabei eine ganze Stadt verschüttete, dabei kamen rund 20.000 Menschen ums Leben. Es gibt aber auch weniger schlimme Vulkanausbrüche, bei denen mit weniger hohem druck Magma an die Oberfläche befördert wird.