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Naturkatastrophen
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Inhaltsverzeichnis
Naturkatastrophen.................................................................................................................................3
Die Corioliskraft...................................................................................................................................4
Passatwinde..........................................................................................................................................6
Tornado.................................................................................................................................................7
Entstehung.......................................................................................................................................7
Geschehen und Ausbreitung............................................................................................................8
Gefahren...........................................................................................................................................9
Die Folgen eines Tornados...............................................................................................................9
Das Auflösen..................................................................................................................................10
Die größten Tornados der Geschichte............................................................................................10
Tornado Daulatpur-Saturia........................................................................................................10
Bridge-Creek-Tornado..............................................................................................................10
Hurrikan..............................................................................................................................................12
Die Entstehung...............................................................................................................................12
Das Geschehen...............................................................................................................................13
Gefahren.........................................................................................................................................14
Die Folgen eines Hurrikans...........................................................................................................14
Das Auflösen..................................................................................................................................15
Die größten Hurrikans der Geschichte...........................................................................................15
Hurrikan Katrina.......................................................................................................................15
Hurrikan Wilma.........................................................................................................................15
Tsunami..............................................................................................................................................16
Entstehung.....................................................................................................................................16
Das Geschehen...............................................................................................................................17
Gefahren.........................................................................................................................................18
Die Folgen eines Tsunamis............................................................................................................19
Die größten Tsunamis der Geschichte...........................................................................................20
Tsunami 2004............................................................................................................................20
Tōhoku Tsunami........................................................................................................................20
Einteilung...........................................................................................................................................21

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Naturkatastrophen
Naturkatastrophen sind Katastrophen, die, wie der Name sagt, ganz allein durch die Kraft der Natur entstehen. Man sagt zwar dass der Mensch keinen Einfluss auf diese Art von Katastrophen hat, doch das ist nicht ganz richtig. Durch die globale Erwärmung, die der Mensch zu verantworten hat, haben sich sie sich vermehrt:
Wir, Lucie, Charlotte N., Charlotte S., Jasper S. Rosa K., Frida W. und Paula, haben uns mit drei Arten von Naturkatastrophen beschäftigt, dem Tornado, dem Hurrikan und der Tsunami.

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Die Corioliskraft
Die Corioliskraft ist eine Trägheitskraft die hauptsächlich Wind aber auch Wasser beeinflusst. Sie hat auch großen Einfluss auf unser Klima. Diese Kraft wurde 1835 nach dem französischen Physiker Gustave Gaspard de Coriolis benannt und erstmals untersucht. Durch die Corioliskraft werden alle Winde auf der Erde, auf der Südhalbkugel nach links abgelenkt und alle Winde auf der Nordhalbkugel nach rechts. Die Ursache der Corioliskraft ist die Drehung der Erde um ihre eigene Achse (Erdrotation). Innerhalb 24h macht die Erde eine Umdrehung von Westen nach Osten. Jedoch drehen sich manche Orte schneller als andere, da die Erde eine Kugel ist. Ein Punkt am Äquator legt in 24h 40.000 km zurück (Erdumfang Äquator: 40.000 km). In diesen 24h erreicht er eine Geschwindigkeit von rund 1670 km/h. Aber dreht sich die Erde z.B. auf dem Breitengrad 52° nördlicher Breite (Berlin=Breitengrad 52°) erreicht sie in 24h nur rund 1000 km/h, da der Umfang dort nur 24.000 km beträgt. Das heißt desto weiter man Richtung Pol geht, wird der Umfang kleiner, bis er am Pol 0 km beträgt.
Auch tropische Wirbelstürme mit mehreren 100 Kilometern Durchmesser entstehen mit Hilfe der Corioliskraft. Denn durch diese Kraft fängt die feuchtheiße Luft an sich zu drehen bis sie zu einem zerstörerischen Wirbel heranwächst. Die Corioliskraft wirkt sich nicht nur auf große Luftmassen aus, sondern hat auch großen Einfluss auf die Meeresströmungen. Das heißt, dass der warme Golfstrom auf dem Weg nach Norden nach rechts abgelenkt wird und große Teile Nordeuropas beheizt.

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Die Rechnung:
Strecke 40.000 (km)
_______ = __________ = 1670 (km/h)
Zeit 24 (h)
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Passatwinde
Die Luft dehnt sich aus, steigt auf, sinkt etwa am 30. Breitengrad wieder ab und strömt zurück zum
Äquator. Das sind die Passatwinde. Sie wehen immer von Osten nach Westen in Richtung Äquator.
Auf der Nordhalbkugel heißen sie "Nordostpassat", auf der Südhalbkugel "Südostpassat". Die
Passatwinde wurden in England übrigens "Handelswinde" genannt. Sie sind so zuverlässig, dass
sich früher die Segelschiffe nach ihnen richteten. Einst blähten sie die Segel von Kolumbus und
anderen mutigen Seefahrern auf. Je weiter man sich vom Äquator entfernt, umso trockener wird es.
In diesen Gebieten regnet es nur ein paar Tage im Jahr. In Wüsten und Steppen leben nur wenige
Tiere, wie zum Beispiel Schlangen, Echsen und Erdmännchen.
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Tornado
Ein Tornado ist ein kleinräumiger Luftwirbel mit einer senkrechten Drehachse. Er wird manchmal
verharmlosend Windhose oder Wasserhose genannt. Die meisten Tornados gibt es in Nordamerika.
Besonders von Anfang März bis Mitte Juni sind die Regionen von Texas bis nach South Dakota im
Norden der USA von den Tornados betroffen.
Entstehung
Ein Tornado entsteht bekanntlich bei einem starken Gewitter, doch was genau passieren muss,
damit sich ein Tornado bildet, ist etwas komplizierter.
Zuerst einmal muss die Luft in der Nähe des Bodens feuchtwarm und die Luft in der Höhe trockenkalt
sein, sodass sie sich übereinander schichten können. Dieses Phänomen wird unter
Meteorologen auch „labil“ genannt. Dabei entstehen enorme Luftmassenumwälzungen, denn die
leichtere, feuchtwarme Luft steigt nach oben und die schwerere, trockenkalte Luft sinkt ab. Doch
das allein reicht nicht aus, damit sich ein Tornado entwickelt, denn dieses Naturereignis löst erst
mal nur ein Gewitter aus. Doch wenn dazu noch eine andere Windgeschwindigkeit-Richtung als in
der Höhe („vertikale Windscherung“) herrscht, ist das eine gute Grundvoraussetzung für einen
Tornado. Ein Gewitter mit einem durch die Windscherung rotierenden Aufwind nennt man
„Superzelle“. Durch den Aufwind strömt mehr und mehr Luft in das innere des Schlauchs und er
nimmt immer mehr an Geschwindigkeit zu was auch die Luftsäule in die Länge zieht. Das führt
zum Pirouetteneffekt, den man auch ganz gut bei Eiskunstläufen erkennen kann, wenn sie die Arme
während der Drehung anziehen. Es wird immer mehr Masse hinzugefügt und die
Drehgeschwindigkeit wird erhöht.
Wichtig ist, dass nicht nur Gewitter einen Tornado auslösen können. In Gebieten wo zwei
Luftmassen horizontal aufeinandertreffen, kann ebenfalls ein Tornado entstehen. Die Luft muss
nach oben ausweichen, doch hierfür ist eine hohe Labilität eine wichtige Bedingung, also dass in
Bodennähe feuchtwarme und in der Höhe trochenkalte Luft ist.
Tornados können sich sogar gegen den Uhrzeigersinn drehen, egal ob Nord-oder Südhalbkugel,
denn die Corioliskraft, die verantwortlich für die Hochs und Tiefs ist, spielt bei einem so kleinen
Durchmesser keine Rolle.
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Geschehen und Ausbreitung
Bei der Entstehung explodiert die Gewitterwolke und der Tornado steigt meist bis in eine Höhe von
15 bis 16km auf. Nachdem ein Tornado entstanden ist, ist zuerst häufig noch komplett durchsichtig.
Dies ändert sich aber, sobald im Inneren des Tornados Wasser kondensiert wird oder der Tornado
Dinge wie Staub, Trümmer, Gegenstände, Pflanzen etc. herumwirbelt. Wenn er anfängt seinen
zerstörerischen Lauf zu machen schlägt er Haken und tänzelt durch die Luft. Dabei ist er
unberechenbar, da er seine Winkelgeschwindigkeit andauernd wechselt und schlecht einzuschätzen
ist. Wenn der Tornado von dem Land auf das Wasser übergeht, fängt er an das Wasser aufzusaugen
und wird somit zu einer Wasserhose.
Tornados können eine unglaubliche Windgeschwindigkeit erreichen. Der schnellste der je gemessen
wurde erreichte eine Geschwindigkeit von 510 km/h. Durch diese Geschwindigkeit wird auf dem
Boden ein hoher Druck erzeugt, der der Druckwelle einer Atombombe entspricht. Wird die
Geschwindigkeit verdoppelt, vervierfacht sich der Druck. Der Durchmesser des Tornado-
Schlauches kann zwischen 20m bis einem Kilometer groß sein. Die Dauer eines Tornados kann sehr
unterschiedlich sein. Der Tornado kann nach 10 Sekunden vorbei sein oder länger als eine Stunde
wüten. Durchschnittlich liegt die Dauer jedoch bei ca. 10 Minuten.
In einen Tornado zu geraten kann tragische Folgen haben, da nicht viele Menschen die Karussell
Fahrt in einem Tornado überleben. Mit der Kraft die ein Tornado mit sich trägt, muss man schon
viel Glück haben, um nur mit einem blauen Auge davon zu kommen. Doch es gibt die Möglichkeit
einigermaßen heil wieder aus dem Sturm heraus zu kommen. Durch den starken aufsteigenden
Strom an der Außenseite eines Tornados und den nach unten gerichteten Strom im Inneren, gibt es
ein ständiges Chaos, welches zu einer etwas weicheren Landung beitragen kann.
Hier ist eine Skala der verschiedenen Tornado Stufen, der Windgeschwindigkeit und ihrer
Zerstörungskräfte:
Tornado
Fujita-Skala
Windgeschwindigkeit in km/h Schäden
F0 64-116 leichte Schäden
F1 117-180 mäßige Schäden
F2 181-253 erhebliche Schäden
F3 254-332 schwere Schäden
F4 333-418 verheerende Schäden
F5 419-512 unglaubliche Schäden
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Gefahren
Die Dauer eines Tornados ist sehr unterschiedlich. Er kann nur wenige Sekunden dauern, aber auch
mehr als eine Stunde. Durchschnittlich liegt sie unter zehn Minuten. Außerdem kann die Kraft eines
Tornados vielfältige Schäden verursachen. Er kann Häuser und Autos problemlos zerstören und ist
eine Gefahr für Menschen und Tiere. Und die umherfliegenden Trümmer sind sehr gefährlich.
Auf Grund ihrer hohen und auf engem Raum wechselnden Windgeschwindigkeit stellen Tornados
auch eine Gefahr für den Flugverkehr dar. Wirklich schwere Unfälle sind aber durch die
Kleinräumigkeit dieser Wettererscheinungen selten.
Die Folgen eines Tornados
Bei Tornados ist zwar die Dauer um einiges kürzer
als bei einem Hurrikan oder einem Tsunami, doch die
Kraft eines Tornados kann, abhängig von der Größe,
genau so tragische Folgen haben.
 Tornados reißen alles mit was ihnen in den
Weg kommt. Auch Steinhäuser oder andere
schwere Gebäude sind nicht sicher
 Viele Menschen sterben durch die Kraft des
Sturmes oder werden unter den Trümmern ihrer Häuser oder herabstürzender Gegenstände
begraben
 Durch die herumfliegenden Häuser, Bäume, Autos etc. wird auch nochmal sehr viel Schaden
angerichtet
 Durch die nun nicht mehr vorhandenen Gebäude sind viele Menschen obdachlos, es fehlt die
Sanitäre Unterstützung und die Gefahr sich mit einer gefährliche Krankheit anzustecken
steigt rapide an
 Die Trinkwasser Versorgung wird
zerstört
 Probleme beim Flug, Bahn und
Auto-verkehr
 Durch den vom Sturm erzeugten
Druck, explodieren Autos und
Gebäude
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Auch wenn die Dauer eines Tornados nicht sehr lang ist, ist er sehr gefährlich. Da ein Tornado
durch ein Gewitter entsteht, ist er nicht wirklich vorhersehbar und somit kann auch die Bevölkerung
nicht im Voraus vor einem kommenden Tornado gewarnt kann.
Das Auflösen
Ein Tornado löst sich auf wenn natürlich die genannten Grundvoraussetzungen wegfallen, oder die
Superzelle sich auflöst. Gerät er in den Bereich der aus dem Gewitter ausströmenden Luft
„Outflow“ löst er sich ebenfalls auf. Genauere Einzelheiten über die Auflösung eines Tornados
werden noch von Wissenschaftlern diskutiert.
Die größten Tornados der Geschichte
Tornado Daulatpur-Saturia
Der tödlichste Tornado überhaupt, tobte über Bangladesch am 26. April 1989. Er trug den Namen
Daulatpur-Saturia. Da es keinerlei Vorwarnungen auf den Sturm gegeben hatte, konnten keine
Schutzmaßnahmen getätigt werden, was fatale Folgen hatte. Es starben über 1300 Menschen und
über 80.000 wurden Obdachlos. Am schlimmsten traf
es die zwei Städte Daulatpur und Saturia, nach denen
der Tornado später benannt wurde. Die schweren
Gewitter, aus denen sich der Tornado entwickelte,
überschwemmten mit ihrem enormen Niederschlag
weite Teile des Landes.
Bridge-Creek-Tornado
Am 3. Mai 1999 kam es zu einem großen „Tornado
Out break“, so nennt man es, wenn mehrere Tornados
auf einmal Auftreten. Innerhalb 11 Stunden fegten
mehr als 70 Tornados über die US-Bundestaaten
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Texas, Oklahoma und Kansas. Der schlimmste Tornado fegte über Oklahoma City und die kleinen
angrenzen Orte und Städte. Er trug den Namen „Bridge-Creek-Tornado“. Dieser Tornado hatte eine
breite von 1,6 km und wurde mit einer Windgeschwindigkeit von 510 Kilometern pro Stunde
gemessen. Somit hält er den Weltrekord als der Tornado mit der höchsten Windgeschwindigkeit
überhaupt. Außerdem war es der teuerste Sturm den die USA je erlebt hatten. Die Schäden betrugen
1,2 Milliarden US-Dollar, denn es waren über 10.500 Häuser und Geschäfte zerstört worden. Dazu
kamen dann noch die Schäden an den öffentlichen Anlagen, Autos etc. Insgesamt kamen am 3. Mai
1999 48 Menschen ums Leben, 36 davon tötete der Bridge-Creek-Tornado.
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Hurrikan
Hurrikans sind Tropenstürme, die die Meere und Küsten östlich und westlich von dem
amerikanischen Doppelkontinent betreffen. Die Wirbelstürme im indischen Ozean und im südlichen
Pazifischen Ozean werden als Zyklon und Thaifun bezeichnet, sie treten meistens zwischen Juni
und Oktober auf. Der Name Hurrikan stammt aus der Mythologie der Maya und bedeutet Gott des
Windes.
Die Entstehung
Der Hurrikan entsteht in der Regel westlich von Afrika, im Nordatlantik auf dem Meer. Er entsteht
nur, wenn die Wassertemperaturen auf über 26°c hochsteigen, und nur in der Passastzone.
Aufgrund der Wassertemperaturen wüten die meisten Hurrikans zwischen Spätsommer und Herbst,
da sich zu dieser Zeit das Wasser am meisten aufgewärmt hat.
Ein Hurrikan baut sich folgender Maßen auf:
Die Sonne erwärmt das Wasser, so das Wasserdampf aufsteigt. Die Luft kondensiert und es
bilden sich Wolken. Durch das Kondensieren entsteht ein ein hoher Luftdruck und eine enorme
Energie, die die Luft nur noch mehr auf heizt .Dadurch kondensiert immer mehr Wasser, mehr
Wolken steigen auf und der Hurrikan baut sich auf. Die kalte schwerere Luft, die mit hoch gezogen
wurde steigt, nach außen, nimmt dabei aber die Wolken sozusagen ein Stückchen mit. Daher die
Form. Durch diese kalte Luft entsteht ein kreisförmiger Sog im Zentrum des Hurrikans, in dessen
Mitte so gut wie Windstille herrscht. Dieses Zentrum nennt man das Auge des Hurrikan. Durch die
Erdrotation fängt das Gebilde an sich zu drehen und bewegt sich weiter. Je länger ein Hurrikan sich
übers Wasser bewegt, desto größer und stärker wird er, da er immer mehr Wasserdampf aufnimmt
und so einen Durchmesser von 100 Kilometern erreichen kann. Anfangs dreht sich ein Hurrikan
noch nicht besonders schnell, ca. zwischen 10- und 30 km/h, er kann aber eine Geschwindigkeit von
300 km/h erreichen, und somit enorm zerstörerische Ausmaßen annehmen.
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Das Geschehen
Die meisten atlantischen Hurrikans bewegen sich nach ihrer Entstehung überwiegend nach Westen
bis Nordwesten und drehen über Norden oder Nordost wieder ab. Aber an dieses typische Verhalten
halten sie sich manchmal auch nicht, weshalb es schwierig ist zu sagen, wo der Hurrikan sich
hinbewegen wird. Außerdem gibt es verschiedene Arten von Hurrikans, von quasi unbewegten
Hurrikans, die sich selbst abschwächen, indem sie kühleres Meereswasser an die Wasseroberfläche
bringen, bis hin zu tänzelnden, schlingernden und schleifenförmigen Verläufen über Grund, ist
schon alles beobachtet worden. Auch nach Osten ziehende Wirbelstürme und unerwartet
kurzfristige Richtungsänderung wie plötzliches Abdrehen nach Südwesten sind nicht
auszuschließen.
Hurrikans erhalten ihre Energie aus der Verdunstung des warmen Oberflächenwassers. Treffen sie
auf Land, so schwächt sich ihr Nachschub an Energie ab und sie verlieren an Stärke. Tiefer
landeinwärts gelegene Regionen werden deshalb von den Hurrikans weniger heftig getroffen. Da
sich auf Land aber auch große Wassermassen in den Wolken befinden, kann das Abregnen diese
Wolken auch noch hunderte von Kilometern von der Küste entfernt, als Tropischer Wirbelsturm
gigantische Niederschlagsmengen mit sich bringen.
Ein Hurrikan kann erst als „Hurrikan“ bezeichnet werden, wenn er die Windgeschwindigkeit eines
Orkans, von 118 km/h erreicht hat. Bildet sich ein Hurrikan auf offenem Meer, sodass im keine
Hindernisse im weg stehen, kann er weiter wachsen und enorme Größe bekommen. Oft beträgt er
einen Durchmesser von einigen hundert Kilometern. Der größte Hurrikan erreichte einen
Durchmesser von rund 1600 km. Nähert sich ein Hurrikan jedoch dem Land, sinkt die
Geschwindigkeit, doch er hat meist immer noch die Stärke ein ganzes Küstengebiet zu zerstören. Im
inneren des Hurrikans befindet sich das „Auge“ das meist einen Durchmesser von 45 km hat.
Während es in dem Zentrum komplett windstill ist, beträgt die Spitzengeschwindigkeit eines
Hurrikans um das Auge herum über 300 km/h. Wie lang ein Hurrikan andauert ist unterschiedlich.
Je nach dem ob er auf offenem Meer bleibt oder auf das Land zu geht ist die Dauer eines Hurrikans
länger oder kürzer. Auf offenem Meer bleibt er länger, da ihm dort keine Hindernisse entgegen
stehen. Den Rekord hält der San-Ciriaco-Hurrikan 1899, der 28 Tage lang über den Atlantik tobte.
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Gefahren
Die hohen Windgeschwindigkeiten, Wellen und schweren Niederschläge eines Hurrikans stellen
eine große Gefahr da. Durch sie entstehen Sturmfluten, Windbruch, Erdrutsche, Sturzfluten und
Überschwemmungen. Die großen schaden anrichten und sehr gefährlich für Menschen und ihre
Umgebung sind.
Die Folgen eines Hurrikans
Bei einem Hurrikan kommt es darauf an, ob er sich eher von dem Festland entfernt bewegt oder ob
er auf das Festland zusteuert und dann von dem Wasser auf das Land übergeht.
Bleibt der Hurrikan auf dem Meer:
 Es kann zu starken Windböen oder leichten Stürmen kommen
 Außerdem kann es zu stärkerem Wellengang und leichten Überschwemmungen führen
 Auch der Flugverkehr ist durch einen sich im Wasser bewegenden Hurrikan eingeschränkt
Bewegt sich der Hurrikan auf das Land zu:
 Es kann zu starken Erdrutschen kommen
 Außerdem kommt es hier zu sehr großen und
starken Überschwemmungen, wodurch z.B. Äcker
mit Salzwasser überflutet werden und so große
Verluste bei den Ernten eintreten
 Zusätzlich treten auch Küstenerosionen ein, da
das Wasser bei einem Hurrikan die Oberhand über
das Land gewinnt
 Durch die Überschwemmung oder auch das
rutschen der Erde brechen natürlich auch viele Häuser und Gebäude zusammen
Alle diese Punkte nehmen vielen Menschen das
Leben und versetzten die Orte oder Länder des
Auftretens in eine große und gefährliche Krise.
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Das Auflösen
Wie schon in der Entstehung gesagt, zieht der Hurrikan immer mehr Größe und Energie durch das
aufgewärmte Meer an sich. Treibt der Hurrikan jedoch aufs Land, gibt es keinen neuen
Wasserdampf, durch den er sich vergrößern könnte und er löst sich somit auf, da die Energiezufuhr
abgebrochen ist.

Die größten Hurrikans der Geschichte
Hurrikan Katrina
Es gab viele folgenschwere Hurrikans, doch einer der stärksten und gefährlichsten Hurrikans war „Katrina“. Katrina gilt als eine der schlimmsten Naturgewalten, die die USA je erlebt haben. Der Sturm rauschte Ende August 2005 über die Karibik und die Ostküste der Vereinigten Staaten. Teilweise erreichte der Hurrikan die Stufe 5 (die höchste Stufe), hatte eine Windgeschwindigkeit von bis zu 280 km/h und Sturmböen von bis zu 344 km/h. Dieser Sturm traf besonders hart den US-Staat Louisiana. Die Küstenstadt New Orleans stand beinahe komplett unter Wasser. Es wurden 1836 Tote offiziell bestätigt. Der Sachschaden der durch Katrina entstand betrug 108 Milliarden US-Dollar.

Hurrikan Wilma
Der Rekord wurde jedoch von dem Hurrikan „Wilma“ gebrochen. Noch im selben Jahr (2005) war dieser Sturm einer der insgesamt
fünf Wirbelstürme im atlantischen Ozean, die die höchste Kategorie der Hurrikan-Skala (5) erreichten. Er hinterließ mit bis zu 295 Kilometern pro Stunde
eine große Verwüstung in der Karibik sowie Florida und der Ostküste Kanadas. Neben den sehr starken Sturmböen kam es auch zu großen Überschwemmungen. Bis zu 7m hohe Wellen überfluteten ganze Orte. Mehrere tausend Menschen mussten einige Tage ohne Strom und
Verbindung zur Außenwelt auskommen. Wilma gehört zu den schlimmsten Hurrikans die je existierten und hält in vielen Kategorien den
Rekord.

Tsunamis
Eine Tsunami ist eine Abfolge von besonders langen Wasserwellen, die sich über große Entfernungen ausbreiten können. Am öftesten entstehen Tsunamis am westlichen und nördlichen Rand der pazifischen Platte, in dem Pazifischen Feuerring.

Entstehung
Es gibt viele verschiedene Ereignisse, die eine Tsunami auslösen können. Erdbeben, Vulkanausbrüche, Erdrutsche oder Meteoriteneinschläge. Doch am häufigsten ist das sogenannte Seebeben für eine Tsunami verantwortlich. 86% aller Tsunamis werden von ihnen ausgelöst. Doch was genau ist ein Seebeben?
Seebeben werden durch die Subdukation ausgelöst. Mit Subdukation meint man das Abtauchen einer schweren, ozeanischen Erdplatte unter eine leichte Kontinentalplatte. An der Stelle reißt die Erde dann ruckartig auf und wenn die Wassersäule ins Schwingen gerät, breiten sich in alle
Richtungen Wellen aus. Besser kann man das mit der indischen und der europäischen Kontinentalplatte beschreiben. Wenn sich die indisch-australische Platte mit unvorstellbarer Kraft unter die europäische Platte schiebt und die beiden sich verhaken, baut sich über Jahre eine immer stärke Spannung auf. Wenn die Spannung dann irgendwann zu groß wird löst sich der Plattenrand und schnellt in seine Ursprungsposition zurück. Die Spannung entlädt sich mit einer kraftvollen, ruckartigen Bewegung und wird zu einem Erdbeben. Dadurch bewegt sich der Meeresboden einige Meter nach oben und die Wassermassen über dem Plattenrad werden verdrängt. Diese verdrängte Wassermasse wird zu einer Tsunami und breitet aus. Es gibt bestimmte Bedingungen damit eine Tsunami entstehen kann. Ein Seebeben zum Beispiel muss eine Stärke von mindestens 7,0 auf der Richterskala haben, denn ab dieser Stärke wird soviel Energie freigesetzt, dass die Wassersäule über dem Epizentrum in Schwingung versetzt wird. Außerdem muss das Zentrum des Bebens weniger als 50 Kilometer unter Wasser liegen und auch der Meeresboden muss mitwirken, denn durch sein auf und absenken entstehen diese riesigen Wellen.
Auch wenn es nicht so scheint ist eine Tsunami etwas ganz anderes als eine normale vom Wind bewegte Welle. Ersteinmal ist da der schiere Größenunterschied der Wellenlänge, außerdem sind vom Wind erzeugte Wellen gut sichtbar, im Gegensatz zu Tsunamis. Die sind, auch wenn es kaum zu glauben ist, auf dem offenem Meer nur einen halben oder einen Meter hoch und sind daher kaum zu erkennen. Ihre Höhe erreicht sie durch die besondere Wasserbewegung. Während bei einer ganz normalen Windwelle nur die oberen Flächen des Wasser bewegt werden, wird bei einer Tsunami das ganze Wasservolumen in Bewegung gesetzt, vom Meeresboden bis zur Wasseroberfläche. Wenn sich zuerst ein Wellental auf den Stand zubewegt wird das ganze Wasser auf das Meer zurück gesogen und der Meeresboden wird über große Flächen trockengelegt. Wenn dieses Phänomen richtig erkannt wird bleib den Menschen am Strand eine Zeitraum von wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde, um sich in Sicherheit zu bringen.

Das Geschehen
Nach dem ein Tsunami erst einmal in Fahrt gekommen ist, hält ihn nichts mehr auf. Mit mehreren
Wellen, bewegt sich der Tsunami in einer rasenden Geschwindigkeit auf das Land zu. Ein Tsunami
kann eine Höchstgeschwindigkeit von 1000 Kilometern pro Stunde erreichen. Die einzelnen Wellen
haben meist einen Abstand von 100 bis zu 500 Kilometern und kommen so, in einem
durchschnittlich 20 minütigen Abstand an.
Der Unterschied zwischen einer durch Sturm erzeugten Welle und einer Tsunami-Welle liegt darin,
dass eine vom Sturm erzeugte Welle (normale Welle) keinen direkten Kontakt zum Boden hat und
sich eher an der Wasseroberfläche bewegt. Sie bewegen also nur die obersten wasserschichten,
dadurch hat die Welle nicht so viel Kraft, wie eine Tsunami-Welle, die das gesamte Wasservolum
bewegt.
Das gefährliche ist, dass ein Tsunami wenn er sich auf dem offenen Meer befindet, nicht wirklich
vorhersehbar ist, da man die Tsunami-Welle auf dem offenen Meer kaum von einer normalen
unterscheiden kann. Desto mehr der Tsunami sich der Küste nähert, desto größer und sichtbarer wird er.
Da der Tsunami in den Tiefen Gewässern nicht an Energie verliert, weil ihm nichts in die Quere kommt, kann er innerhalb weniger Stunden tausende Kilometer weit kommen und sogar schafft es auch in ein paar Fällen die Welt mehrfach umrunden. Die Energie der Welle, die sich auf dem offenen Meer
noch breitflächig verteilt, wird bei der Näherung an eine Küste, wo das Wasser flacher ist konzentriert und die Welle staucht sich zusammen. Dadurch kommt es auch, dass die Welle immer größer wird, desto näher sie dem Land ist. Wenn eine Tsunami-Welle auf das Land zusteuert, weicht
der Ozean an der Küste, teilweise um mehrere 100m zurück, was eine gute Warnung seien kann.
Diese Reaktion tritt aber nur auf, wenn der Tsunami durch ein wecksacken des Bodens ausgelöst
wurde.
Die Wucht des Zusammentreffens von der Tsunami-Welle mit der Küste hängt nicht davon ab wie hoch die Welle ist, sondern mit welcher Geschwindigkeit und Wellenlänge sie heran kommt. Die Wellenlänge beträgt meist mehrere 100 Kilometer und die Geschwindigkeit beträgt häufig noch mehr als 30 Kilometer pro Stunde. Durchschnittlich erreicht die Welle beim Eintreffen auf das Festland eine Höhe von 10m. Falls der Tsunami jedoch in einen Fjord hineinläuft, kann sich die Welle schnell auf 100m oder sogar mehr ausbreiten. Wenn die Welle das Land flutet, kann sie die Straßen mehrere Meter hoch unter Wasser setzten. Die Kraft und der Strom der Welle sind so stark, dass sie alles was sich ihr in den Weg stellt mitreißt.

Gefahren
Auf offener See werden die Wellen eines Tsunamis selten höher als 50 Zentimeter, daher sind sie auf offener See meistens nicht so gefährlich. Gefährlich wird es erst bei niedriger Wassertiefe, also in der Nähe von Küsten oder Inseln. Denn im flachen Wasser stauchen sich die Wellen und ihre Wellenkämme türmen sich höher und höher. Das gefährlichste an Tsunamis ist aber ihre Unauffälligkeit, sie bewegen sich fast unbemerkt und mit Riesengeschwindigkeit fort. Das macht Tsunamis zur fatalsten Naturkatastrophe überhaupt. Aber sie sind zum Glück bisher sehr selten. Nur ein Prozent der Meeresbeben lösen überhaupt messbare Tsunamis aus.
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Die Folgen eines Tsunamis
Ein Tsunami kann sehr schlimme und tragische Folgen haben. Manchen Menschen zerstört er die Lebensgrundlage oder nimmt ihnen das Leben. Da Tsunamis vor allem in Ländern des globalen Südens auftreten, sind die Folgen häufig noch um einiges schlimmer, da der Großteil der dort lebenden Bevölkerung meist sehr wenig Geld hat und so nicht viel gegen den angerichteten Schaden tun kann.

Die Folgen eines Tsunami sind:
Infrastrukturelle Folgen:
- Die Zerstörungen von Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen und des Verkehrsnetzes führen zu einer totalen Verwüstung, stiften Chaos und führen zu Obdachlosigkeit
- Zerstörung technischer Versorgungsleitung, wie Strom, Trinkwasser, Abwasser und Verunreinigung der Trinkwasserbrunnen
Soziale Folgen:
- Zerstörung der Lebensgrundlagen, wie Fischerei, Landwirtschaft, Handel und Handwerk
- Alle diese Verluste führen zu Arbeitslosigkeit und dementsprechend zu einer großen
Wirtschaftlichen Kriese
- Außerdem kann es zu psychischen Schäden kommen
- Die Seuchen-Gefahr steigt schnell an
Ökologische Folgen:
- Die Zerstörung der Lebensräume von Pflanzen und Tieren
- Die Zerstörung von Mangroven und des Korallenriffes, was zu fehlendem Schutz vor weiteren Sturmböen und Überschwemmungen führt
- Versalzung und Verunreinigung durch Abwasser
- Wegspülen des Bodens

Maßnahmen:
- Umsiedlung, damit die Menschen rechtzeitig vor einer weiteren Tsunami Welle in Schutz gebracht werden
- Baumaßnahmen (Schutzdämme, hohe Mauern etc.)
- Natürliche Dünen können ein sehr guter Schutz sein
- Auch eine Ansammlung von Mangroven oder Korallenriffen kann sehr hilfreich sein
- Und natürlich auch die Frühwarnsysteme, damit die Menschen rechtzeitig evakuiert werden können
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Da Tsunamis leider nicht sehr gut vorhersehbar sind, treten jährlich viele dieser Folgen auf, da die
Menschen nicht rechtzeitig evakuiert werden können oder nicht genug Zeit bleibt, um die richtigen
Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Die größten Tsunamis der Geschichte
Tsunami 2004
Der wohl bekannteste Tsunami ereignete sich im
Jahre 2004 im indischen Ozean. Der Tsunami
entstand durch ein großes Seebeben, welches sich
am 26. Dezember in Nähe der Küste Indonesiens
ereignete. Durch das Seebeben wurden mehrere
Tsunami-Wellen ausgelöst, die sich in Richtung
vieler Küstengebiete Süd und Südost-Asiens
bewegten. Am schwersten betroffen von dem
Seebeben und den Tsunami-Wellen waren
Indonesien, Sri Lanka, Indien, Malediven und Thailand. Die Wellen kamen sogar bis an die Küsten
Ostafrikas. Der Tsunami hatte eine Stärke von 9,1.
Da keine Warnungen eingegangen waren, wurden die Menschen von den bis zu 10m hohen Wellen
überrascht. Einige schafften es sich in Sicherheit zu bringen, aber die meisten Menschen, die sich in
Küstennähe befanden vielen den Tsunami-Wellen zum Opfer. Insgesamt starben 230.000 Menschen
an dem Seebeben und dem alles überflutenden Wasser. 110.000 Menschen wurden verletzt und 1,7
millionen Menschen verloren ihre Häuser und wurden obdachlos.
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Tōhoku Tsunami
Das große Seebeben vor der Sanriku Küste in Japan sorgte ebenfalls mit riesigen Tsunami-Wellen
für Unruhe. Die Wellen des Tsunami wurden bis zu 39 Metern hoch und hatten die Stärke 9. Um die
17.000 Menschen starben an dem Hochwasser oder an den Nachwirkungen des Tsunami. Ca.
450.000 verloren ihre Häuser und wurden obdachlos. Dieser Tsunami ist der schlimmste, den es in
Japan jemals gab und geht somit in die Geschichte ein.
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Einteilung
Corioliskraft: Rosa K.
Passatwinde: Jasper S.
Naturkatastrophen: Paula
Tornado
Einleitung: Paula (Ort des Auftretens: Charlotte S.)
Entstehung: Paula
Geschehen: Charlotte N., Frida und (Ausbreitung: Rosa K.)
Gefahren: Frida W.
Die Folgen eines Tornados: Charlotte N. und Rosa K.
Das Auflösen: Paula
Die größten Tornados der Geschichte: Charlotte N. Und Charlotte S.
Hurrikan
Einleitung: Charlotte N. und Rosa K. ( Ort des Geschehens:Charlotte S.)
Entstehung: Lucie
Geschehen: Frida (Ausbreitung: Rosa K. und Jasper S.)
Gefahren: Frida W.
Die Folgen eines Hurrikans: Charlotte N. und Rosa K.
Das Auflösen: Lucie
Die größten Hurrikans der Geschichte: Charlotte N. und Charlotte S.
Tsunami
Einleitung: Paula (Ort des Auftretens: Charlotte S.)
Entstehung: Paula
Geschehen: Charlotte N. ( Ausbreitung: Rosa K.)
Gefahren: Frida
Die Folgen eines Tsunamis: Charlotte N. und Rosa K.
Die größten Tsunamis der Geschichte: Charlotte N. und Charlotte S.
Formatierung: Paula
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