Die Planeten und ihre Umlaufbahnen
Das ist unser Sonnensystem. Es gibt insgesamt acht Planeten in diesem Sonnensystem. Früher gab es einmal neun davon aber irgendwann[1]haben die Forscher beschlossen, den armen kleinen Pluto auszuschließen und ihn in die Gruppe der Zwergplaneten abzuschieben. Er ist natürlich nicht einfach verschwunden, sondern wird einfach nicht mehr mit den Planeten zusammen aufgezählt. Die Planeten heißen von links nach rechts Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Dafür gibt es einen Merkspruch, der lautet: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntagabend unseren Nachthimmel. Als der Pluto noch zu den Planeten zählte, hieß der Spruch noch folgendermaßen: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntagabend unsere neun Planeten.
Dies führt uns ganz galant zum Nächsten Thema und zwar gibt es einen mysteriösen neunten Planeten der sich am äußersten „Rand“ unseres Sonnensystems befinden soll. Der Planet selbst wurde zwar noch nie gesehen, aber im Jahre 2016 haben einpaar Forscher aus Kalifornien durch die Umlaufbahnen einiger Brocken erkannt, dass da noch etwas großes mit viel Masse rumfliegen muss. Wenn das stimmt und er noch gefunden wird, bin ich der Meinung dieser Planet sollte einen Namen mit P tragen, damit wir den alten Spruch wieder benutzen können.
Ich habe vorher fälschlicherweise gesagt, dass die Planeten von links nach rechts aufgezählt werden, aber natürlich werden sie von innen nach außen aufgezählt. Denn die Sonne ist der Mittelpunkt unseres SONNENsystems! Was die Menschen vor Galileo Galilei allerdings noch nicht wussten, die dachten die Erde wäre der Mittelpunkt.
Wenn man da jetzt einmal heranzoomen würde, würde man unsere kleine Erde sehen mit ihrem noch kleineren Mond dabei. Das meine lieben Freunde wollen wir aber noch nicht, denn erstmal muss ich ihnen noch erklären, wie es zu diesem ganzen Planeten, Sonnensystem, Galaxien Zeug überhaupt gekommen ist. Das war so:
BUMM
Jetzt wo wir das geklärt hätten und auf diese ganzen Planeten und Sterne hinaufblicken, können wir alle einvernehmlich zugeben, dass ich mir hier recht einfach ein viel besseres Thema gesneakt habe, welches relativ wenig mit Geografie zutun hat.
Doch bevor ich von dannen gehe und dieses wundervolle Thema auf sich ruhen lasse hier noch ein Funfact:
Wenn ihr manchmal am Vormittag denkt: „Crazy Brooooo, ich kann jetzt schon den Mond sehen. Eeeehre Digga.“ Muss ich euch leider enttäuschen, denn das ist wohl eher die Venus, die man da sieht. Ob es jetzt eine Enttäuschung ist, anstatt des Mondes einen anderen Planeten zu sehen, oder eher voll cool, ist nicht meine Sache.
Jetzt setzten wir uns in unsere Apollo 11 und fliegen mit Malu zum Mond.
Peace out!
Entstehung des Mondes
Danke für diese galante Überleitung zum nächsten Thema. Der Mond, den wir jede Nacht sehen ist nicht nur dafür verantwortlich wie lang unsere Monate sind, er ist sogar für unser Überleben und das Bestehen der Erde essentiell. Obwohl unsere Erde eigentlich viel zu klein für einen Mond ist, normalerweise haben nur Planeten die viel größer sind als die Erde einen oder sogar mehrere Monde. Dass wir einen Mond haben und heutzutage so viel Leben auf diesem Planeten gedeihen kann, könnte man sagen, ist einem glücklichen Zufall zu danken.
Vor etwa 4,5 Milliarden Jahren, als die Erde noch flüssig und 6.000-8.000 Grad Kelvin heiß war, kollidierte die Erde mit einem anderen, kleineren Planeten. Der Planet hatte eine Masse, die 20% der Erdmasse entsprach. Durch den Aufprall ist ein Stück der flüssigen Erde abgesplittert, welches wir heute als Mond bezeichnen. Der Aufschläger der die Erde traf, vermischte sich mit der Erde und sein Kern aus Metall wanderte ins Erdinnere.
Der Mond, welcher immer noch heiß und flüssig war, wurde weiter von der Erde mit Hitze bestrahlt, doch da er ihr nur eine Seite zeigte, blieb die zur Sonne gedrehte Vorderseite flüssig, während die Hinterseite abkühlte. Durch die enorme Hitzestrahlung der Erde wurde die flüssige Oberschicht der Vorderseite des Mondes nach hinten gedrückt, wodurch heute die Kruste des Mondes hinten dicker ist als vorne.
Früher waren der Mond und die Erde noch schneller in ihrer Rotation als heute, weshalb die Tage in ihren Anfängen, noch 7-8 Stunden lang waren. Der Mond und die Erde wurden dann aber abgebremst, weshalb sie heute um einiges länger sind. Der Mond entfernt sich immer weiter von der Erde, jährlich 4 Zentimeter.
Der Kern des Einschlägers, der ins Innere der Erde gewandert ist, setzt Energie frei, wodurch Konvektionsbewegungen entstehen. Diese sorgen dafür dass sich die Kontinentalplatten bewegen. Dadurch gelingt auch Material ,welches sich unter der Erdoberfläche befindet, an die Oberfläche, zum Beispiel durch einen Vulkan oder Löcher im Grund des Meeres. Ohne diese zusätzliche Wärme und Energiequelle vom Kerns des Einschlägers wäre die Erde vielleicht schon erloschen. Doch auch der Mond trägt seinen Teil dazu bei, dass die Erde so bestehen bleibt. Denn würden der Mond und die Erde sich nicht gegenseitig anziehen und rotieren, hätte die Erde keine stabile Achse, wodurch die Sonne sie ungehindert bestrahlen könnte und so kaum Leben, bis auf das von Einzellern, existieren könnte.
Die Erdachse
Die Ekliptik schiefe, Tag und Nacht, und die Zeitzonen:
Die Ekliptik schiefe: der Sonnenbeschienene Teil der Erde.
Das klingt vielleicht erstmal komisch, jedoch mach das sehr viel Sinn. Die Ekliptik Schiefe ist 23,5° schräger als die Erdachse. Außerdem ist sie der Teil, der von der Sonne beschienen wird, wenn es Tag ist. Und da sich die Erde dreht, ist es immer woanders Tag / hell. Aber was hat diese Schiefe für uns zu bedeuten? Wir merken diese sehr besonders im Sommer und im Winter. Denn sie ist im Winter der Sonne abgeneigt, im Sommer hingegen zugeneigt. Was ganz einfach bedeutet das, dass die Antwort für die kürzeren tage im Winter und die längeren im Sommer ist. Denn wenn die sonne abgeneigt ist, ist sie logischerweise, dort gerade nicht und somit ist es dunkel.
Eine Umdrehung der Erde um sich selbst (Erdrotation) dauert 24 Stunden. Das ist also auch der Grund warum bei uns ein Tag 24 Stunden hat.
Die Zeitzonen. Da es nicht auf allen Flecken der Welt gleich hell ist mussten Zeitzonen her. Diese wurde im 19. Jahrhundert erfunden wo die Leute merkten, dass diese notwendig war. Sie waren sich zwar einig, dass, wenn die sonne am höchsten ist, es 12 Uhr Mittag sein sollte, noch nun musste eine Lösung her. Aber wie konnte man es lösen, dass es alles sinn macht? Zu aller erst haben sie eine Weltkarte vor sich gelegt. Ihr Plan war es, die Weltkarte in Spalten aufzuteilen, so dass jede spalte eine andere Zeitzone hat. Da ein Tag 24 Stunden hat und ein kreis 365° hat, haben sie 365 durch 24 gerechnet. Dabei raus kam 15 und so wussten sie, dass jede spalte 15° haben musste. Um die Spalten einzuteilen, stellte sich dann doch aber noch eine Frage, wo ist der Nullmeridian? Dort einigten sich die Geographen auf eine Stadt in der Nähe von London. Aber was ist überhaupt ein Nullmeridian? Dies ist die Spalte auf der Weltkarte, welche auf 0 liegt. Von dort aus werden die Stunden der jeweiligen Zeitzone nach Osten, je spalte mehr nach Osten, eine Stunde mehr. Nach Westen hingegen werden die Stunden nach dem gleichen Prinzip weniger. Doch die Spalten sind nicht Haar-genau, sondern haben auch mal Länder mit eingenommen, welche eigentlich in einer anderen spalte wären. Das hat den Grund, dass es nicht 100% um die spalten geht, in manchen Fällen ist wichtiger, dass zwei Länder mit der Zeitzone zusammenpassen. Wir leben übrigens quasi eine Stunde mehr, also +1 Stunde. Knapp am Nullpunkt vorbei.
Noch mehr über die Erdachse:
Die Schnittpunkte der Erdachse befinden sich in unserem Nord- und Südpol. Man kann es sich wie ein Spieß vorstellen, welcher durch die Erde geht und bei den beiden Polen rauskommt
Die Erdachse kann zum Beispiel periodische Bewegungen verursachen. Sie werden durch die Ozeane oder auch die Atmosphäre verursacht. Von Geografen werden sie stets überwacht.
Gelegentlich kommt es vor, dass die Erdplatten sich verschieben und so ein Erdbeben auslösen. Ein gutes Beispiel dafür ist Chile im Jahr 2010. Dort gab es nämlich ein Erdbeben durch die Verschiebung der Erdplatten von ganzen 8cm.
Die Erdachse hat es außerdem so an sich, dass sie sich im Laufe der Jahre verschiebt. Sie wird schon seit Jahrhunderten gemessen. Die Forscher sagen, dass das für uns schwere Folgen haben könne. Wie zum Beispiel die abrupte Änderung unseres Klimas und auch von unseren Jahreszeiten. Außerdem könnte es Kälte- oder Hitzeschübe verursachen.
Gezeitenkräfte (Eng. "Tidel forces")
Die Gezeitenkräfte lassen sich immer auf die Gravitation zurückführen. Wenn die Anziehungskraft stärker als die Masse ist, kann diese Planeten etc. zerreißen. Beim Bespiel Mond und Erde bewegt der Mond keines die Meere[2] zu sich hin, sondern das eigene Gravitationsfeld der Erde (auf den Mond ausgerichtet) ist dafür verantwortlich. Da der Mond eine kleinere Masse als die Erde hat wäre er gar nicht in der Lage die Meere anzuziehen.
Bei jeder Anziehungskraft spielt die Entfernung eine wichtige Rolle. Da die Erde sehr groß ist wird die Seite, die dem Mond zugewandt ist, stärker angezogen als die dem Mond weggewandte. Eben so ist die Erdmitte näher am Mond, als die dem Mond abgewandte Seite, was bedeutet sie werden unterschiedlich schnell angezogen[3]. Dem entsprechen „entflieht“ die dem Mond zugewandte Seite der Erdmitte schneller als diese hinterherkommt. Das gleiche gilt für die Erdmitte und für die vom Mond weggewandte Seite. So passiert es, dass die Seiten nach außen „gedrückt“ werden (von der Erde weg) und wiederum ein leichter Druck von oben und unten auf die Erde gedrückt wird. Dieser Druck von oben und unten auf die Erdmitte bewegt die Wasserflächen zu Ebbe und Flut.